Heute hat Maryam wieder was aus dem Iran für uns gezaubert mit tatkräftiger Unterstützung und fast pünktlich ;-).

Und von Giulia müssen wir uns erstmal verabschieden. Danke für die Sommerunterstützung und wir hoffen auf ein Wiedersehen ... spätestens nächsten Sommer!

Nach dem Kochprojekt in Eppendorf ging es direkt zum Sport am Samstag - mit einer Warte-Spielplatzrunde ;-)
 
Auch heute gab es wieder ein bunte Mischung verschiedener Übungen und Spiele. Neben regelmäßigen Teilnehmern waren heute auch ein paar neue Gesichter dabei und unsere jüngste Teilnehmerin war 1 1/2 Jahre.
Zum Aufwärmen gab es Kettenticken, das "über den Kasten klettern" - obwohl je höher desto anstrengender wurde regelrecht eingefordert, davor gab es noch Übungen mit Trampolin und Sprungbrett, dann gab es heute endlich mal wieder Tibetischen Völkerball mit einer sensationellen Runde und am Ende durften die Kinder noch ein bisschen mit dem Hulahoop-Reifen üben und zum Abschluss wie immer Stempel, diesmal mitgebrachte Urlaubsleckereien aus Frankreich und das Abschiedslied.
Besonders freuen wir uns, wenn trotz Transfers in teilweise deutlich weiter entlegene Ecken Hamburgs, sie weiterhin zu unseren Angeboten kommen.
 
in Kooperation mit der Familienbildung Eppendorf ...
...am Samstag um 11 Uhr war es wieder so weit: schnippeln, kochen, spielen, quatschen, lachen, kennenlernen, besprechen, lecker essen ... (und danach ab zum Sport am Samstag)
Diesmal gab es syrisch-kurdische Küche ... Maqluba, Tabouleh, Mjadara und zum Abschluss Wassermelone.
 

Und wie jeden Samstag ab 16:30 Uhr waren wir wieder voll dabei... mit Urlaubsrückkehrern und Geburtstagskindern....

Heute hieß es "rüber über den Kasten - egal wie" ... es war ein Riesenspaß und Herausforderung für alle und der Kampfgeist war geweckt. Danach ging es weiter mit Brennball und Parcour-Stationen

Wieder ein rundum gelungener Sport am Samstag - auch für Fairplay, Teamgeist und Ausprobieren.

   
   
   
   

Seit über einem Jahr (April 2015) gibt es Samstags Fußball in Kooperation mit Eintracht Lokstedt und mittlerweile sind im Schnitt 30 Leute aufm Platz und spielen in verschiedenen Teams mit Flüchtlingen aus ganz Hamburg. Vielen Dank an die Trainer, das Team, die Ehrenamtlichen und allen die mitmachen.

Viele Mitspieler leben noch in Erstaufnahmen und deshalb fehlt es immer mal wieder an Fußballschuhen (die meist leihweise herausgegeben werden).

Aktuell gibt es vor allem Bedarf an Fußballschuhen in Größe 42 - 44. Deshalb gern teilen, einsammeln, melden:-)

Kreativcafé von Herzliches Lokstedt e.V. sucht weitere Unterstützung
jeden Freitag 11-13 Uhr im Bürgerhaus Lenzsiedlung (U-Bahn Lutterothstraße)
 
Wir suchen dringend weitere helfende Hände für unser Kreativcafé.
 
Dort treffen wir uns jeden Freitag von 11 bis 13 Uhr um miteinander schöne Sachen zu nähen. Unsere bunte Gruppe besteht aus Flüchtlingen, MigrantInnen, Einheimischen und Ehrenamtlichen aller Altersstufen.
 
Deine Unterstützung wird gebraucht, um den Raum aufzuschließen, die Materialien auf- und abzubauen, Kaffee zu kochen, Kekse bereit zu stellen und gelegentlich bei kleineren Näharbeiten zu helfen. Natürlich helfen dir die Frauen und Männer auch dabei! Außerdem können die meisten unserer TeilnehmerInnen selbstständig nähen, du brauchst also nicht perfekt nähen können!
 
Wichtig ist, dass du gerne unter Menschen bist, Spaß daran hast in unserer bunten Gruppe mitzumachen und möglichst regelmäßig freitags Zeit hast.
 
Wir freuen uns auf dich,
dein Kreativcafé-Team!
 
Ist immer noch aktuell ;-) 30.09.2016

Wie jeden Donnerstag hieß es um 18 Uhr wieder TreffenKochenEssen....

Es gibt nicht jedes Mal Fotos, aber hier haben wir wieder ein paar Impressionen für euch.

 

Linda M. hat sich über Kontakt beim Come Together in der Lokstedter Höhe Schritt für Schritt  Anfang 2015 etwas unverhofft in einer Patenschaft wiedergefunden für eine Familie mit 4 Kindern, die ursprünglich aus Dagestan kommt.

Freundlicherweise hat sie jetzt (07/2016) mal kurz ihre Erfahrungen, Eindrücke und ein paar Tipps für uns aufgeschrieben. Danke!

Meine Erfahrungen mit einer Patenschaft

Das Wichtigste zuerst: ich finde im idealen Fall finden sich Paten und Familie!

Sich aktiv eine Patenfamilie zu suchen stelle ich mir schwierig vor – weil das Wichtigste in einer Patenschaft ist Sympathie und Vertrauen. Die Chemie muss sozusagen stimmen - und zwar auf beiden Seiten!

Man selbst sollte mit keiner zu konkreten Vorstellung an die Sache rangehen – zum Beispiel was die Themen der Hilfestellung angeht! Und man sollte viel Geduld mitbringen - die betreffende Familie braucht unter Umständen sehr lange Zeit sich überhaupt auf fremde Hilfe einzulassen - in der Heimat haben sie schließlich auch alles gut alleine hinbekommen.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit einem festen gemeinsamen Treffen gemacht. Ich bin am Anfang sehr verlässlich jeden Mittwoch um Punkt 18 Uhr da gewesen.

 

Diese Treffen waren je nach Stimmung natürlich sehr unterschiedlich. Meist haben wir erst eine ganze Weile Kaffee getrunken und small talk geführt – erst dann sind sie langsam mit den wichtigen Themen rausgerückt.

Ich habe versucht ihnen nie meine Hilfe aufzudrücken, sondern immer gewartet, bis sie konkrete Fragen an mich gestellt haben.

Nach einer Zeit haben sich feste Rituale entwickelt – wir haben immer gemeinsam die Post durchgeschaut, versucht diese nach Prioritären zu sortieren und dann nach und nach abzuarbeiten. Dabei habe ich so viel wie möglich versucht direkt an sie zurück zugeben, um ihre Autonomie zu wahren.

Am Anfang war zudem die regelmäßige Begleitung zur Ausländerbehörde ein fester Bestandteil der Patenschaft. Ich bin zu fast allen Terminen mitgegangen – manchmal nur, um gemeinsam die lange und nervenaufreibende Wartezeit auszuhalten und danach, nach einem negativen Bescheid,  einfach noch ein bisschen gemeinsam die Nachricht auszuhalten. Für die rechtlichen Fragen ist dabei ein guter Anwalt zwingend notwendig!

So lange das Asylverfahren noch läuft, sind die meisten anderen Dinge für die Erwachsenen nebensächlich – die Angst vor der Abschiebung ist zu übermächtig. In dieser Zeit habe ich mich vor allem auf die Bedürfnisse der Kinder konzentriert – Schulan-und Ummeldung, Sportverein, Arztbesuche (dabei vor allem auf die Einhaltung der U-Untersuchungen achten!). Die Eltern konnten sich erst nach dem positiven Gerichtsurteil auf Deutschkurse usw. einlassen.

Allgemeine Tipps:

  • versucht kleine Projekte an andere Ehrenamtliche abzugeben – alles alleine schafft man einfach nicht. Wir waren am Ende zu zweit! Das war vor allem in Urlaubszeiten usw. wahnsinnig wichtig und hilfreich. Aber auch als mentale Unterstützung.
  • Benennt klar eure Grenzen – zeitlich usw.
  • macht gemeinsam auch schöne Dinge – wir haben uns über zahlreiche Geburtsfeste usw. am besten kennengelernt.
  • immer versuchen im Dialog zu bleiben – was wünscht die Familie sich gerade am meisten, wobei braucht sie gerade am meisten Unterstützung
  • achtet immer auf die Einhaltung der Autonomie – diese Menschen sind nur hier auf Hilfe angewiesen – in ihren Heimatländern waren sie selbstständig und unabhängig. 
  • wenn der Asylprozess abgeschlossen ist (was wie gesagt das aller aller wichtigste ist), dann kümmert euch um die Wohnungssuche. Die Wohnungssuche war einer der anstrengendsten und schwierigsten Teile – aber seit die Familie einen eigenen Rückzugsort hat, haben sich die meisten Probleme in Luft aufgelöst.

Heute gab es syrisch-kurdisch-türkische Küche in ebenso einer illustren Runde (Gruppe von unserem Sport am Samstag) mit Besuch auch England und ganz nach dem Motto mit Flüchtlingen, MigrantInnen und Einheimischen und auch mit Flüchtlingen aus unterschiedlichen Unterkünften... hat heute wieder voll hingehauen ;-) und das bei herrlichstem Wetter

Was es gab? Meluchhia, Tabula, Kaba Bessenia, Mahachi Maa Marka, Mukabelaht, Fatta, türkischer Milchreis

 Noch ist die Küche leer....  ... aber alles bestens vorbereitet
   
 Ankommen, Kennenlernen, Quatschen ....  Und los geht es ... die einen fangen an zu schnippeln
   
   Anderen spielen oder quatschen
   
 Sommer  Spielen am Tisch...
   
 ... oder im Sandkasten  Kochen und mithelfen ... alle machen mit...
   
   
   
 Knoblauch pressen...  
 
   Dekoration... das Auge isst mit
   
 Die Tafel wird gedeckt ... ... und auch eine für die Kinder.
    letzte Handgriffe und Dekoration...
    Das Buffet nimmt Gestalt an...
 ... fertig und ....
 los.  Lecker!

 

 

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Aktuelle Einladungen, Informationen, Projekte? etc. der Gruppe Begleiten, Dolmetschen, Einsteigen